Geschichte verbindet
Großes Zeitzeugenprojekt zu Holocaust und Stalinismus für Schulen in den deutsch-tschechischen Euroregionen.
Die Schule der Demokratie
Die Schule der Demokratie ist ein Pilotprojekt im Bereich der Vermittlung demokratischer Werte und Qualifikationen für eine aktive Bürgerschaft durch die Ausbildung in Sekundarschulen. Finanziell getragen wird das Projekt durch die Robert Bosch Stiftung und das Ministerium für Schulwesen, Jugend und Sport der Tschechischen Republik. Im Rahmen des Projektes werden themenbezogene Unterrichtsmaterialien für Mittelschullehrer im Bereich Geschichte und Gesellschaftkunde erstellt, die eine grenzüberschreitende Perspektive auf ausgewählte Themen aus der neueren Geschichte der deutsch-tschechischen Beziehungen bieten. Zum Ausdruck kommen sollen dabei die demokratischen Werte, die Achtung der kulturellen Unterschiede und der Minderheitenmeinung, sowie das Thema des Lebens in einer multikulturellen Gesellschaft. Die neuen Unterrichtsmaterialien und begleitende Qualifizierungsseminare für Lehrer werden neue Methoden der Geschichtsdidaktik zur Anwendung bringen.
Tragische Orte der Erinnerung einer Region
Insgesamt vier Gymnasien aus Ústí nad Labem, Chomutov, Louny und Kadaň nehmen an diesem Projekt teil. Wir möchten gemeinsam mit ihren Schülern das Zusammenleben der deutschen, tschechischen und jüdischen Bevölkerung an diesen Orten erforschen. Beginnend mit den dramatischen 1930er Jahren über den Zweiten Weltkrieg bis zu den Nachkriegsmonaten in 1945, als das Zusammenleben dieser Gruppen definitiv endete.
Untersuchung und Dokumentation von Kleindenkmalen im sächsisch-böhmischen Grenzraum
Die TU Bergakademie Freiberg startete gemeinsam mit der tschechischen Universität Jan Evangelista Purkyně in Ústí nad Labem und dem Collegium Bohemicum (Ústí nad Labem) im Juni 2009 das grenzüberschreitende Projekt „Untersuchung und Dokumentation von Kleindenkmalen im sächsisch-böhmischen Grenzraum".
Ziel des Projektes ist es, Kleindenkmale auf sächsischer und tschechischer Seite – etwa Bildstöcke, Bet- und Sühnekreuze, Pestsäulen, Postmeilensäulen, Grenzsteine etc. – in Zusammenarbeit mit tschechischen Experten schadenstechnisch sowie kunst- und kulturhistorisch zu bestimmen und daraus Handlungsempfehlungen und Konzepte für Restaurierungen
abzuleiten.