Rechte Hasskriminalität und die Folgen - Initiativen gegen rechtsextreme Strukturen in der Elbe/Labe Euroregion
Rechte Hasskriminalität und die Folgen - Initiativen gegen
rechtsextreme Strukturen in der Elbe/Labe Euroregion
Rechtsextreme und völkisch-nationalistische Bewegungen gibt es beidseits der
deutsch-tschechischen Grenze, die sich zunehmend auch vernetzen. Rechte Hassgewalt
ist ein akutes Problem in der Region und fordert kontinuierlich ihre Opfer. Um
diese Strukturen aufzubrechen und einen wirksamen Opferschutz zu gewährleisten,
müssen gemeinsame, grenzüberschreitende Kooperationen geknüpft werden. Die
Veranstaltung wird in zwei Vorträgen über Strukturen der deutschen und tschechischen
rechten Szenen informieren sowie Beispiele für wirksame politische und
zivilgesellschaftliche Gegenmaßnahmen diskutieren.
Unsere ReferentInnen:
Danilo Starosta, Jugendhilfecoach im Kulturbüro Sachsen
Klára Kalibová, Juristin und Leiterin der ersten Beratungsstelle für Opfer rechter
Gewalt in Tschechien. Sie ist außerdem Mitautorin der Publikationen »Gefährliche
Liebschaften - Rechtsextremismus im kleinen Grenzverkehr« und »Hate Crimes -
Vergessene Opfer«
Alle Beiträge werden ins Deutsche und Tschechische übersetzt. Wir bieten einen
kostenlosen Shuttle-Bus von Dresden nach Ústí n.L. und zurück.
Details: info@weiterdenken.de / +49-351-4943411
Hinweis: Ausgeschlossen von der Veranstaltung sind Personen, die rechtsextremen
Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits
in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige
Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind.