Česky Deutch

Orte der Erinnerung- Erinnerung orten

Eine deutsch-kosovarisch-tschechische Begegnung über Erinnerungsformen.

Wir werden Erinnerungsorte in Tschechien, in Deutschland und auch im Kosovo besuchen. Wir werden Menschen begegnen, die Kriege erlebt haben.
Wir sind überzeugt, dass Orte, an denen Menschen Kriege, Migration und die Suche nach Identität errinern bei den Menschen ähnliche Fragen aufkommen, die vielleicht vergleichbar sind auch wenn man Unterschiede dabei nicht negieren sollte. Wir glauben, dass es Sinn macht, grenzüberschreitend über diese Problematiken zu diskutieren.

Wir möchten über eigene, private Erinnerungen sprechen. Wie erleben dies die Teilnehmer des Projektes. Aber auch wie Politiker erinnern wollen, wie institutionelle Erinnerung agiert.
Durch diese Impulse und die anschließende Diskussion darüber werden die Teilnehmer angeregt, ihre eigenen Formen des Erinnerns bzw. einen kritischen Umgang mit dem Erlebten künstlerisch umzusetzen.
Marie Luise Lange, Professorin für Theorie künstlerischer Gestaltung am Institut für Kunst- und Musikwissenschaft Bereich Kunstpädagogik an der TU Dresden, kunstpraktische Lehre von Performance Art, Raumkonzeption und Video, begleitet die Seminare von der künstlerischen Seite und berät die Studierenden bei der Entwicklung ihrer eigenen Arbeiten.

Das Seminar findet vom 7. - 19. Mai 2009 statt. Eine Woche in Řehlovice, mit einem Tagesausflug nach Dresden und eine Woche in Pristina.
Partner des Projektes sind die TU Dresden, das Multimedia Centrum Pristina, die Youth Initative for Human Rights Pristina, das Kulturzentrum Řehlovice und das Collegium Bohemicum in Ústí nad Labem

unterstützt durch:
Robert Bosch Stiftung
Goethe Institut